“…Ähnlich verhalte es sich in Donauwörth, weiß Immobilienvermittler Alexander Mader, der sein Büro in der Bäckergasse hat. Auch in der Kreisstadt seien zehn Euro Kaltmiete keine Seltenheit, vor allem in Neubauten. Selbst für bestehende Wohnungen müssten nicht selten acht bis 8,50 Euro berappt werden. „Für viele ist dies nicht machbar“, sagt Mader. „In Donauwörth fehlt es seit Langem an bezahlbarem Wohnraum“. Dies zeigten teilweise lange Wartelisten für günstige Wohnungen. Wenngleich die Stadt wieder in den sozialen Wohnungsbau einsteigen wolle, reiche dies nicht aus, damit auch Familien mit geringeren Einkommen sich Mietwohnungen leisten könnten. Er befürchte, dass diese Entwicklung auch künftig so weitergehen werde.”

Zeitungsbeitrag vom 09.03.2019 in der Donauwörther Zeitung