Spätestens mit der Etablierung des Internets und der Gründung der großen Immobilienportale Ende der 90-er Jahre war vielen-vor allem den Maklergegnern-klar, dass sich klassische Immobilienmakler nicht mehr lange halten würden. Immobilie inserieren, aufschließen, abkassieren ? Das war dann mal ! Nun Jahre später eine Zwischenbilanz. …………………

Was sind eigentlich die Hauptaufgaben des Maklers ? Womit verdient er sein Geld ?

……… wie viele Termine und Gespräche hat er (der Makler) mit dem Immobilieneigentümer geführt, um es überhaupt “marktfähig” zu machen ? Hat er eine detaillierte Immobilienbewertung durchgeführt ? Hat er Bodenrichtwerte und Vergleichspreise beim jeweiligen Gutachterausschuss abgerufen ? Hat er alle Unterlagen der Immobilie und des Grundstücks zusammengetragen und recherchiert ? Hat er die Teilungserklärung und die Eigentümerprotokolle gelesen und durchgearbeitet ? …. und bisher hat der Miet- oder Kaufinteressent den Makler beziehungsweise das Objekt noch gar nicht gesehen, Eine Vielzahl von Leistungen gehören zur Vorbereitung eines guten Immobilienmaklers. Diese Phase der Maklerleistung verbraucht häufig mehr als 50 % der Gesamtaufgabe. Und sie verläuft-für die Kauf- und Mietinteressenten- im Verborgenen…….. Leider ist der Beruf des Immobilienmaklers in Deutschland nicht geschützt bzw. nicht reglementiert…… Die Mitgliedschaft in Deutschlands größten und professionellsten Immobilienverband IVD ist ein erstes Qualitätszeichen für die Professionalität des Maklers. Die EU-Zertifizierung “DIN EN 15733” ein weiteres Indiz für gute Arbeit.

Quelle: AIZ- Das Immobilienmagazin, Ausgabe 9/2019- Autor: Dirk Wohltorf